Maine Coon

Rassengeschichte und -merkmale

Maine Coon

Die Maine Coon ist eine der ältesten natürlichen Rassen Nordamerikas. Die Siedler, die im letzten und vorletzten Jahrhundert in die Neue Welt aufbrachen, nahmen zum Schutz ihrer Nahrungsvorräte vor Mäusen und Ratten auch langhaarige Katzen mit. An der Nordostküste der USA vermischten sich diese mit einheimischen Kurzhaar-Rassen, und bald gab es die ersten langhaarigen amerikanischen Katzen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie das erste Mal erwähnt, und bald hatten sie die Herzen der amerikanischen Katzenliebhaber erobert. Auf Ausstellungen wurden sie jedoch bald von den "attraktiveren" Persern verdrängt. Den Namen Maine Coon erhielten die Katzen nach dem US-Bundesstaat Maine und der Tatsache, daß die ersten Exemplare in Fellstruktur und Farben dem Waschbären — englisch racoon — sehr ähnlich waren. Obwohl das Tabby-Muster bis heute die häufigste Fellfarbe ist, gibt es diese Rasse inzwischen in den meisten der anerkannten Katzenfellfarben.

Rassemerkmale

Aussehen: athletisch, groß mit kräftigem Fell

Kopf: mittelgroß mit sanft gebogener Stirn, hochstehenden und hervorgehobenen Wangenknochen; große, mäßig spitz zulaufende Ohren mit Haarbüscheln an den Spitzen; große, weit auseinanderstehende, leicht ovale Augen

Körper: lang und muskulös, mit breitem Brustkorb; kräftige Beine

Fellbeschaffenheit: dichtes Allwetterfell, kurz am Kopf, den Schultern und den Beinen, entlang des Rückens und an der Seite allmählich länger werdend; am Bauch ebenfalls länger; an den Hinterbeinen mit langen, vollen, strähnigen "Pluderhosen"

Schwanz: lang, am Ansatz breit, mit langen wehenden Haaren

Fehler: runder Kopf, fliehendes Kinn, zu lange, staksig wirkende Beine

Quellenangabe

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