Rassengeschichte und -merkmale

Einer Legende zufolge brachten Kreuzfahrer im frühen 14. Jahrhundert die Katzen mit dem silbrig schimmernden, blaugrauen Fell nach Frankreich mit. Sie lebten von da an unter der Obhut der Kartäusermönche in deren Klostergärten. Diese Rasse steht im Ruf, eine der ältesten der Welt zu sein. Nach dem Zweiten Weltkrieg existierten nur noch wenige reine Zuchtlinien dieser Rasse, doch konnte mit diesen die Zucht erfolgreich weitergeführt werden. In der Schweiz, in Belgien, Frankreich und Luxemburg ist die echte Kartäuserkatze heute noch sehr verbreitet, in anderen Ländern wurde sie durch die blaue Britisch Kurzhaar verdrängt. Doch im Gegensatz zu der britischen Rasse gibt es die Kartäuserkatzen ausschließlich in der Farbe Blau.
Rassemerkmale
Aussehen: athletisch und (im Unterschied zur Russisch und Britisch Blau) mit dichtem Haarkleid
Kopf: breit an der Basis, trapezförmig; mittelgroße Ohren; große, offene Augen in den Farben Orange oder Kupfer, nach französischem Standard sind auch grüne Augen erlaubt
Körper: muskulös, kompakt, aber agil, mit mäßig langen, kräftigen Beinen
Fellbeschaffenheit: glänzend und dicht, doppeltes Haarkleid mit dichtem, leicht gewelltem Unterfell
Schwanz: halblang, an der Spitze etwas dünner, aber abgerundet
Fehler: grünstichige Augen, weiße Haare oder Geisterzeichnungen im Fell
