Rassengeschichte und -merkmale

Der Name des Englischen Springer Spaniels geht auf seine Eigenschaft zurück, das gefundene Federvieh mit einer Folge kurzer Sprünge aus seinem Versteck zu scheuchen. Mit dem Englischen Cocker Spaniel teilt sich der etwas größere Springer Spaniel viele Merkmale. Erst im Jahre 1902 wurden diese Hunde vom englischen Kennel Club als zwei eigenständige Rassen etabliert.
Er ist einer der größten Spanielarten und hat einen sehr kräftigen, kompakten Körper mit einem eigenartigen Gang, bei dem die Vorderläufe nach vorne schwingen. Neben seiner Leidenschaft fürs Jagen zeichnet sich dieser Hund vor allem durch seine Zähigkeit und Ausdauer aus und findet sich noch im schwierigsten Gelände zurecht. Der gehorsame Hund ist nicht nur als Haustier äußerst beliebt; mit seinem langen, glänzenden Fell erregt er auch regelmäßig auf Ausstellungen die Aufmerksamkeit der Besucher.
Rassenmerkmale
Größe (Schulterhöhe): Rüde 48 bis 51 cm, Hündin 46 bis 48 cm
Aussehen: ausgewogener, "stolzer" Körperbau; anmutiger, leichtfüßiger Gang
Fell und Farbe: seidenes, gerades oder leicht gewelltes Fell; kürzer am Kopf und den Vorderläufen, länger am Körper; Befederung an Ohren, Brust, Läufen und Bauch; Farben: blau, schwarz oder leberfarben mit weißen Zeichnungen, oder weiß mit schwarzen und leberfarbenen Zeichnungen
Kopf: breiter, runder Schädel mit einer parallelen Schnauze; weit auseinander liegende, schwarze, dunkel- oder haselnußbraune Augen; lange, hängende Ohren
Schwanz: gestutzt

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